Die Region Achaia auf der Halbinsel Peloponnes in Griechenland ist geprägt durch den Kontrast von Bergen und Meer. Die Region bietet eine Vielfalt von reizvollen Landschaftsbildern: idyllische Buchten, fruchtbare Küstenebenen, sanft geschwungene Hügel, felsige Schluchten und dunkle Bergwälder. Überall finden sich Spuren der wechselvollen Geschichte: prähistorische und klassische Stätten sowie alte Kirchen, Klöster und Kastelle. In den malerischen Bergdörfern mit den alten Steinhäusern scheint die Zeit stille zu stehen.
Wer von Athen aus in Richtung Peloponnes reist, fährt zunächst durch eine karge, verkarstete Landschaft. Nach Korinth ändert sich das Bild. Hinter Xilokastro taucht der Reisende in eine Gartenlandschaft voll üppiger Vegetation ein. In der schmalen fruchtbaren Küstenebene gedeihen alle Arten von Zitrusfrüchten, Mandel-, und Aprikosenbäume. Häuser und Mauern sind überwuchert von Rankgewächsen wie Glyzinien, Bougainvillea und Trompetenblumen. In den Gärten leuchten die farbenfrohen Blüten und Früchte mediterraner Gewächse wie Oleander, Myrte und Granatapfel zwischen dem immergrünen Laub. Die grünen Berghänge und Hügel, die nahe der Küste aufsteigen, sind bedeckt von Olivenhainen, Weinbergen und dunklen Zypressen.
Das malerische und typische Winzerdorf Hatsi (wo sich das Ferienhaus befindet) liegt unweit Diakofto und Aegion auf der Peloponnes vis a vis Delphi nahe den Straenden von Selianitika & Longos inmitten grüner Weinberge, Olivenhaine und Zitrusgärten nur 5 km vom Meer und 35 km von Patras. Hier, am Fusse des Helmos Gebirges ( Kalavryta) und am Ufer des Meganitis, gibt es wunderschön restaurierte, private Ferienhäuser, gemütliche Ferienwohnungen und eine Pension.
In den kleinen, authentisch restaurierten Natursteinhäusern, die sich an die Weinhänge schmiegen und einen Blick bis hinunter zum Meer und auf die gegenüberliegende Festlandküste bieten, wo sich Delphi und der Mont Parnass über die ausgedehnten Olivenhaine der Bucht von Itea erheben, geniessen Sie unbeschwerte Urlaubstage unter griechischen Freunden.
Ab Aegion verkehrt alle 2 Stunden eine Autofähre hinüber zum Festland (45 min.) und nach Delphi.
Von Diakophto (Diakofto) fährt die historische Zahnradbahn durch die wildromantische Vouraikos Schlucht hinauf nach Kalavryta. Die kilometerlange Schlucht ist ein Eldorado fuer Naturfreunde und Wanderer und das Skizentrum Helmos oberhalb Kalavrytas bietet auf 2000 m Höhe schneesicheren Wintersport auf leichten und mittelschweren Pisten eine halbe Autostunde vom Meer entfernt. Ein ideales Skiressort für Anfänger und Fortgeschrittene.
Wildromantische, unberührte Natur und die herzliche Gastfreundschaft unserer griechischen Nachbarn.
Hatsi war noch vor wenigen Jahren eines dieser verschlafenen, vergessenen Bergdörfer, wie man sie heute noch im Landesinneren der Peloponnes antreffen kann.
Nur durch einen schmalen Schotterweg erreichbar, waren lediglich wenige Häuser von ihren Besitzern bewohnt. Etliche Weinbauern hatten sich am gegenüberliegenden Flusstal direkt bei ihren Weingärten niedergelassen, andere waren nach Aegion gezogen. Und so erging es Hatsi wie so vielen ländlichen Dörfern: die harte Arbeit in den Weinbergen und Olivenhainen bietet naturgemäss vielen jungen Männern heute keine echte Zukunftsperspektive. Das Dorf leerte sich mit den Jahren Haus für Haus. Hinzu kam, das die Junta in den frühen siebziger Jahren ein starkes Interesse entwickelte, kleine Gemeinden im Einzugsbereich der Städte zu kontrollieren, indem man den Dorfbewohnern scheinbar attraktive "Umsiedlungsangebote" unterbreitete. Dieser sanfte Druck zeigte auch in Hatsi Wirkung. Einige ehemalige Dorfbewohner leben heute im 4 km entfernten Aegion. Im Zuge der Kommunalreform 2000 wurde aber auch Hatsi verwaltungstechnisch nach Aegion eingemeindet.
Seit einigen Jahren finden auch Fremde den Weg in das kleine Bergdorf und mittlerweile sind nahezu alle alten Dorfhäuser, welche teilweise nur noch Ruinen waren, von ihren neuen Besitzern liebevoll und fachgerecht restauriert. In Hatsi finden sich heute einige kuürzlich restaurierte Ferienhäuser, die angemietet werden können. Das verschlafene Peloponnes-Dorf ist zu neuem Leben erwacht und bietet heute seinen Gästen Ruhe und unberührte Natur fernab des Massentourismus.
Eine wunderschön über den Weinbergen gelegene Taverne liegt nur 500m von Ihrem Haus entfernt und bietet an den warmen Sommerabenden die Genüsse der gepflegten & authentischen griechischen Küche. Hier kochen Griechen für Griechen, was man sowohl an der Qualität von Wein & Speisen als auch an den angemessenen Preisen merkt. Kali Orexi !
Hatsi finden Sie kaum auf der Karte, es liegt direkt am Golf von Korinth nahe Aegion und unweit Diakofto zwischen den kleinen Winzerdörfern Koumaris und Daphnes nur 10 Autominuten vom Meer. Bis Patras, wo alle Fähren nach Italien und zu den Inseln ablegen, sind es nur 38 km. Bis zum Flughafen Araxos, der von LTU, Hapag Lloyd etc. in 2 Stunden von Deutschland direkt angeflogen wird, sind es 78 km auf der neuen Autobahn, die jetzt Patras umgeht.
Alle klassisch antiken Stätten wie Olympia, Mykene, Epidavros oder Delphi auf dem Festland sind bequem in einem Tagesausflug erreichbar. Bis Athen sind es 174 km, ca. 2 Stunden per Bahn, Bus oder Auto. Der Autobahn-Zubringer zum neuen Airport umgeht die Innenstadt und bietet eine schnellere Anbindung als bisher.
Ab Aegion verkehrt mehrmals täglich eine Autofähre über den Golf von Korinth hinüber zum Festland nach Itea, Galaxidi und nach Delphi.
Am Meer reihen sich viele kleine Badeorte aneinander, die auch im Hochsommer noch Platz und unbeschwerten Badegenuss ohne Massentourismus bieten. Die Wasserqualität ist hervorragend, denn Industrie-Einleitungen gibt es hier auf der von Weinbau und Landwirtschaft geprägten Peloponnes nicht. Lampiri, Longos, Selianitika oder Trapeza heißen die bevorzugten Strände, die außer Badefreuden auch gute Fisch-Tavernen, Restaurants und Bars zu bieten haben.
Alle Strände liegen nur 10 Autominuten entfernt. |